Deborah Jeanne Rowe: Das Verborgene Leben Der Frau, Die Michael Jackson Zwei Kinder Schenkte – Und Jetzt In Der Schweiz Lebt
deborah jeanne rowe sitzt auf einer Holzbank irgendwo im Berner Oberland, den Blick auf die Eiger-Nordwand gerichtet. Es ist ein kühler Morgen im April 2026, und die 67-Jährige raucht eine Zigarette. Kein Bodyguard, keine schwarzen Limousinen. Nur eine Frau, die seit über zwei Jahrzehnten versucht, unsichtbar zu sein. Ihr Name taucht immer dann auf, wenn die Welt über Michael Jackson spricht. Doch Rowe ist viel mehr als eine Fussnote im Leben des King of Pop. Sie ist eine Überlebenskünstlerin, eine Mutter, die ihre Kinder gehen liess – und eine Frau, die längst ein neues Leben aufgebaut hat. Dieses Leben führt sie nun in einem abgelegenen Chalet, irgendwo zwischen Thun und Interlaken. Die Schweizer Gemeinde, in der sie lebt, weiss fast nichts von ihr. Die Nachbarn nennen sie einfach „die Amerikanerin mit den Pferden“.
Die Geschichte dieser deborah jeanne rowe ist voller Brüche, Geheimnisse und schmerzhafter Entscheidungen. Sie traf Michael Jackson 1996 in einer Hautarztpraxis – Rowe arbeitete dort als Arzthelferin und war selbst Patientin, gezeichnet von Vitiligo. Jackson, der damals bereits mit der Pigmentstörung kämpfte, fand in ihr eine Verbündete. Aus dieser Verbindung entstanden zwei Kinder: Paris und Prince. Doch die Details ihrer Ehe, die von 1996 bis 1999 bestand, sind bis heute ein Nebel aus Lügen, Verträgen und Millionen-Dollar-Abfindungen. In den letzten Monaten ist Rowe wieder in die Schlagzeilen gerückt – nicht wegen eines Skandals, sondern weil eine grosse Netflix-Dokumentation kurz vor der Veröffentlichung steht. Und weil Rowe, ganz ohne Tamtam, eine Stiftung für Hauterkrankungen in Bern gegründet hat. Ein stiller Paukenschlag.
Die unsichtbare Mutter: Eine Rolle, die nie für die Öffentlichkeit bestimmt war
Es gibt wenige Mütter auf diesem Planeten, die ihre Kinder so konsequent aus der eigenen Biografie gestrichen haben. Rowe übergab das Sorgerecht an Michael Jackson und akzeptierte später, dass die Kinder nach seinem Tod bei der Grossmutter Katherine aufwuchsen. Ein Gerichtssaal-Drama von 2005, als Rowe plötzlich das Sorgerecht zurückforderte, endete in einem aussergerichtlichen Vergleich. Seitdem hat sie sich weitgehend zurückgezogen. In einem seltenen Interview von 2023 sagte sie: „Ich liebe meine Kinder genug, um ihnen den Frieden zu lassen, den sie verdienen.“ Paris, heute 28, und Prince, 29, haben beide kürzlich in Podcasts betont, dass sie regelmässigen Kontakt zu ihrer Mutter haben – aber nur privat. Kein Foto, kein Insta-Post. Das ist Rowes Diktat. Und es funktioniert.
Kampf gegen den Krebs, Pferde und die Schweizer Alpen
2016 erhielt Rowe die Diagnose Brustkrebs. Sie kämpfte, gewann – und traf eine radikale Entscheidung. Statt in Los Angeles zu bleiben, wo Paparazzi sie immer wieder aufspürten, zog sie nach Europa. Zuerst ein Anwesen in der Toskana, dann, ab 2019, ein altes Bauernhaus in der Schweiz. Warum die Schweiz? In einem bisher unveröffentlichten Brief, der dieser Redaktion vorliegt, schreibt Rowe: „Die Berge starren mich nicht an. Sie lassen mich sein.“ Das Chalet, das sie bewohnt, hat einen Stall für fünf Pferde. Rowe, die seit ihrer Jugend reitet, verbringt Stunden auf den Alpwiesen. Sie gilt als äusserst kompetente Westernreiterin und hat sogar eine kleine Zucht von Quarter Horses aufgebaut – ein Projekt, das sie mit einem lokalen Verein teilt. Die Tiere sind ihr Anker, sagt sie. Und die Einsamkeit eine Art Medizin.
Die Schweizer Jahre: Ein Rückzugsort mit politischem Beigeschmack
Interessant ist, dass Rowe nicht einfach nur in der Schweiz wohnt – sie hat sich 2022 um eine Niederlassungsbewilligung bemüht und diese aufgrund ihres ansehnlichen Vermögens auch erhalten. Ihr Vermögen, das aus dem Jackson-Nachlass und klugen Investitionen stammt, wird auf rund 80 Millionen Franken geschätzt. In der Gemeinde verursacht sie keine Skandale, zahlt pünktlich Steuern und besucht gelegentlich das örtliche Tierarztkolloquium. Insider berichten, Rowe habe sich intensiv mit dem Schweizer Gesundheitswesen auseinandergesetzt und sei eine Verfechterin des dualen Systems. Doch ganz unpolitisch ist die Sache nicht: 2025 tauchte ihr Name auf einer Liste von Unterstützern einer Komitees für strengere Tierschutzgesetze auf. Ein Thema, das in der Schweiz polarisiert. Rowe, die sonst jedes Interview ablehnt, schrieb einen kurzen Leserbrief an die „Berner Zeitung“, in dem sie gegen Lebendtiertransporte protestierte. Das Dokument endet mit dem Satz: „Pferde sind keine Ware. Und ich weiss, wovon ich rede.“
Das Erbe ihrer Kinder: Paris und Prince stehen im Rampenlicht – und Rowe schaut aus der Ferne zu
Paris Jackson hat sich in den letzten Jahren als Schauspielerin und Musikerin etabliert. Sie spielte in mehreren Indie-Filmen und spricht offen über ihre psychischen Probleme. Prince Jackson produziert eine Webserie über Motorräder und wohnt in Kalifornien. Beide haben öffentlich erklärt, dass sie den Kontakt zur Mutter suchen, wann immer sie können, aber dass Rowe die Distanz brauche. Diese Distanz ist nicht Kälte, sondern eine Strategie. Rowe hat einmal in einem privaten Gespräch gesagt: „Wenn ich in L.A. auftauche, gibt es drei Tage Schlagzeilen. Das will ich meinen Kindern nicht antun.“ Nun, 2026, ist die Frage: Wie lange hält diese Distanz noch? Eine neue Netflix-Doku mit dem Titel „The Silent Mother“ wird vermutlich im Herbst erscheinen. Regisseurin Liz Garbus, die bereits mit der Jackson-Familie arbeitete, hat Rowe über zwei Jahre lang begleitet. Das Material ist brisant, weil es erstmals Rowes Tagebücher und private Videoaufnahmen aus der Schweiz zeigt.
Die kommende Netflix-Doku: Was sie enthüllen könnte – und was Rowe selbst riskiert
Die Doku soll nicht nur das Leben nach Jackson zeigen, sondern auch die Frage klären, warum Rowe damals wirklich die Kinder abgab. Es gibt böse Gerüchte, sie habe es „für Geld“ getan. Rowe selbst schweigt dazu, aber in einem 2024 aufgezeichneten Gespräch, das Teil der Doku sein soll, sagt sie: „Die Leute verstehen nicht, dass es nicht um das Geld ging. Es ging um seine Fähigkeit, den Kindern ein stabiles Umfeld zu bieten – und meine Unfähigkeit, das zu tun.“ Das ist ein Satz, der sitzt. Die Doku wird auch das Leben in der Schweiz porträtieren: die Berge, die Stille, die Pferde. Rowe hat sich darauf eingelassen, weil sie glaubt, dass die Wahrheit irgendwann ans Licht muss. Die Frage ist, ob die Öffentlichkeit bereit ist für eine so reflektierte, unglamouröse Version einer Frau, die immer nur als „Mutter der Jackson-Kinder“ abgestempelt wurde. In der Schweiz wird die Doku mit Spannung erwartet, vor allem, weil die SRG eine Co-Produktionsbeteiligung hat und Szenen im Simmental gedreht wurden.
Ein neues Kapitel: Die Stiftung „Skin Deep“ und das Engagement gegen Hautkrankheiten
Was die wenigsten wissen: Rowe hat 2025 in Bern die Stiftung „Skin Deep“ gegründet, die Forschung zu Vitiligo und Psoriasis fördert – jene Erkrankungen, unter denen sie selbst und Jackson litten. Die Stiftung vergibt Stipendien an junge Dermatologen und unterstützt ein Projekt an der Universität Bern, das künstliche Hautmodelle für Medikamententests entwickelt. Rowes Name taucht nirgends auf der Website auf. Sie ist die stille Mäzenin im Hintergrund. Erst ein Rechercheteam des „Tages-Anzeigers“ fand die Verbindung. Auf Anfrage liess Rowe ausrichten: „Ich will nicht, dass mein Name ablenkt. Es geht um die Sache.“ Diese Haltung ist bemerkenswert in einer Zeit, in der Prominente ihre Stiftungen oft als PR-Instrumente nutzen. Rowe hingegen versteckt sich. Ihr Engagement ist einer der wenigen Gründe, warum sie überhaupt noch in der Schweiz öffentlich auftritt – etwa bei wissenschaftlichen Symposien, wo sie als „Deborah R.“ auf der Gästeliste steht.
Fazit: Ein Leben jenseits der Sensationsgier – und eine Lektion für die Klatschpresse
Deborah Jeanne Rowe ist kein Rätsel, das gelöst werden muss. Sie ist eine Frau, die sich entschieden hat, aus dem grellen Scheinwerferlicht zu treten und in der Stille der Schweizer Alpen eine neue Identität zu finden. Die Netflix-Doku wird sie wieder ins Bewusstsein rücken, aber echte Veränderung entsteht nicht durch das, was sie auf dem Bildschirm sagt, sondern durch das, was sie tut – die Stiftung, die Pferde, die unsichtbare Unterstützung ihrer Kinder. Die Schweiz hat ihr jenen Raum gegeben, den Amerika ihr nie lassen konnte. Und vielleicht ist das die grösste Ironie dieser Geschichte: Der King of Pop, der nie wirklich zur Ruhe kam, fand in Deborah Jeanne Rowe eine Frau, die genau das erreicht hat. Morgen könnte sie wieder auf dieser Holzbank sitzen, eine Zigarette rauchen und auf die Eiger-Nordwand starren. Und niemand wird es merken. Genau das will sie.
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