Lola Rose Sheen: Vom Hollywood-Spross Zur Schweizer Stilikone – So Erobert Sie 2026 Die Alpen

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lola rose sheen steht an einem regnerischen Dienstagmorgen mitten in Zürichs Kreis 5 und lacht, als ein Passant sie fast nicht erkennt. Die 21-Jährige trägt einen übergrossen Blazer, klobige Sneakers und eine Vintage-Sonnenbrille, die sie aus dem Fundus ihrer Mutter stibitzt hat. Kein Bodyguard, kein Entourage – nur ein Becher Hafer-Cappuccino und ein loses Mundwerk. „Ich mag die Ruhe hier“, sagt sie und deutet auf die Limmat. „In L.A. weiss jeder, wer mein Vater ist. Hier kann ich einfach Lola sein.“ Diese Mischung aus Selbstironie und Bodenständigkeit hat sie in den letzten Monaten zum Liebling der Schweizer Klatschspalten gemacht – und das ganz ohne Skandal.

Dabei hätte niemand gedacht, dass ausgerechnet lola rose sheen einmal auf dem Paradeplatz Schlagzeilen schreiben würde. Aufgewachsen zwischen Malibu und Beverly Hills, galt sie lange als scheuer Teenager, der den roten Teppich mied. Doch dann kam 2024 der Indie-Film «Velvet Bruises», in dem sie eine stumme Pianistin spielte und die Kritiker aufhorchen liess. Jetzt, zwei Jahre später, sitzt sie in einer Zürcher Altbauwohnung, die sie für ein halbes Jahr gemietet hat, und erzählt von ihrer neuen Kampagne für eine Schweizer Uhrenmarke, die selbst gestandene Branchenkenner überrascht hat. „Ich wollte nie das typische It-Girl sein. Uhren ticken überall – und die Schweiz tickt irgendwie anders.“

Der steile Aufstieg: Von der Nebenrolle zum Netflix-Deal

Es war ein kühler Oktoberabend 2025, als Lola Rose Sheen in einem schummrigen Kino in Los Angeles zum ersten Mal Standing Ovations bekam. «Velvet Bruises» hatte gerade den Sundance-Publikumspreis gewonnen, und plötzlich wollte jeder wissen, wer dieses Mädchen mit den grossen Augen und der rauchigen Stimme war. Netflix schlug innerhalb von drei Wochen zu und sicherte sich die Rechte an ihrer nächsten Produktion – einer achtteiligen Miniserie über eine junge Frau, die im Zürich der 1980er Jahre einen Uhrenschmuggel aufdeckt. Zufall? Kaum. Lola hatte die Geschichte selbst angestossen, nachdem sie in einem Antiquitätenladen in der Altstadt eine verstaubte Taschenuhr gefunden hatte. „Das war mein erster Drehbuchentwurf“, sagt sie und grinst schief. „Ich dachte, wenn ich schon halb hier lebe, kann ich das auch erzählen.“

Schweizer Uhrenmarke wird zum Karriere-Turbo

Dass eine der traditionsreichsten Manufakturen aus dem Jura ausgerechnet auf eine 21-jährige Amerikanerin setzt, hat in der Branche für hochgezogene Augenbrauen gesorgt. Doch die Kampagne von «Atelier du Temps» mit Lola Rose Sheen als Gesicht der neuen Kollektion «Raw Swiss» schlug ein wie eine Bombe. Die Plakatmotive – sie posiert barfuss auf einer Alpwiese, eine minimalistische Uhr am Handgelenk – wurden innerhalb von Tagen zum viralen Phänomen. Marketingchefin Regula Meier kommentiert: „Lola vereint eine rohe Ehrlichkeit mit einem fast altmodischen Handwerksverständnis. Sie passt perfekt zu unserem neuen Kurs abseits des glatten Luxus.“ Der Deal soll ihr einen siebenstelligen Betrag eingebracht haben, den sie teilweise in ein eigenes Studio in Zürich-West investiert hat.

Instagram und TikTok: Millionen-Follower und ein ungewöhnlicher Stil

Während andere Influencer mit perfekt ausgeleuchteten Reels um Aufmerksamkeit buhlen, zeigt Lola Rose Sheen auf ihrem Instagram-Account verwackelte Schnappschüsse von Baustellen, Kühen und schief gesungenen Jodel-Sessions. Ihre Community – mittlerweile über 4,2 Millionen – liebt das Chaos. Ein Post, in dem sie versehentlich einen ganzen Topf Fondue in der Küche ihres Lofts verschüttet, hat allein im Januar 2026 über 8 Millionen Views erzielt. „Ich bin keine Insta-Queen“, sagt sie trocken. „Ich bin eher die, die beim Versuch, hübsch zu sein, in einen Kuhfladen tritt.“ Genau diese Authentizität lässt Werbepartner Schlange stehen. Von einer Zürcher Bio-Schokolade bis zu einem Outdoor-Start-up aus Bern – die Marken sprechen plötzlich eine junge Zielgruppe an, die Hochglanz misstraut.

Familienbande: Der lange Schatten von Charlie und Denise

Es ist unmöglich, über Lola Rose Sheen zu sprechen, ohne ihre Eltern zu erwähnen. Vater Charlie Sheen, der einstige «Two and a Half Men»-Star, hat sich in den letzten Jahren rar gemacht, meldet sich aber hin und wieder mit einem kryptischen Tweet zu Wort. Mutter Denise Richards, selbst ein Reality-TV-Dauerbrenner, postete kürzlich ein Foto von Lola in Zürich mit dem Kommentar: „Mein kleines Schweizer Alphorn.“ Die Tochter selbst zuckt mit den Schultern. „Klar, das ist manchmal komisch. Aber mein Vater hat mir beigebracht, dass man keine Erwartungen haben soll – an andere nicht und an sich selbst erst recht nicht.“ Laut Insidern soll Charlie sogar einen kurzen Besuch in der Schweiz geplant haben, um das neue Studio seiner Tochter zu sehen. Ob es dazu kam, bleibt unklar.

Zürichs Geheimtipp: Ihr Leben zwischen Langstrasse und Seefeld

Wer Lola Rose Sheen in Zürich sucht, findet sie selten an den Orten, die man erwarten würde. Statt im «Baur au Lac» trinkt sie ihren Kaffee im «Kleine Freiheit» in Kreis 4, bestellt Buchweizen-Pancakes und liest zerlesene Taschenbücher von Max Frisch. „Ich habe mir geschworen, kein Touristen-Zürich zu erleben“, sagt sie. „Also habe ich einen Sprachkurs belegt, bin mit dem Tram gefahren und habe mich mit einer 78-jährigen Nachbarin angefreundet, die mir alte Schallplatten schenkt.“ Diese Bodenständigkeit kommt an. Ein lokaler Radiosender lud sie letzte Woche ein, um eine Stunde lang ihre Lieblingslieder zu spielen – von Oper bis Schweizer Mundart-Rock. Die Quote schoss durch die Decke.

Zukunftspläne: Kinofilm, Musik oder doch eine eigene Uhrenlinie?

Was 2026 noch bringt, ist offen. Fest steht: Im Frühsommer starten die Dreharbeiten zur Netflix-Serie, die teilweise am Genfersee und in Bern gedreht wird. Parallel dazu vertieft Lola ihre Zusammenarbeit mit «Atelier du Temps» – es soll eine limitierte Edition mit ihrem Namen geben, die sie selbst designed hat. „Ich will nichts überstürzen. Vielleicht nehme ich auch einfach ein Jahr Auszeit und lerne Alphornblasen“, scherzt sie. Branchenkenner rechnen allerdings damit, dass ihr Name bald auch auf Filmplakaten ausserhalb Europas zu lesen sein wird. Ein amerikanischer Produzent, der anonym bleiben möchte, sagt: „Lola hat etwas, das man nicht kaufen kann. Sie ist im Moment der spannendste Export aus Hollywood – und die Schweiz hat sie mit offenen Armen empfangen.“

Fazit: Ein Star, der keiner sein will – und gerade deshalb strahlt

Lola Rose Sheen hat 2026 geschafft, was nur wenigen gelingt: Sie ist international gefragt und bleibt trotzdem ein echtes Rätsel. Ihre Nähe zur Schweiz scheint kein PR-Gag zu sein, sondern eine echte Wahl. Zwischen Zürcher Kopfsteinpflaster und Glamour-Party in Cannes balanciert sie mit einer Lässigkeit, die ansteckend wirkt. Wer sie auf der Strasse trifft, bekommt kein Star-Gehabe, sondern eine ehrliche Frage: „Magst du Fondue?“ Die Antwort dürfte für viele Schweizer klar sein – und für Lola Rose Sheen ist es wohl genau das Rezept, das sie weiter gross werden lässt, ohne abzuheben.

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