Julien Bam Only Fans

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Julien Bams OnlyFans-Debüt: 9,99 CHF für ein Stück der digitalen Ewigkeit? Wir haben das Profil gesehen

julien bam only fans – das Suchvolumen auf Google Schweiz ist seit heute Morgen um 3.400 Prozent explodiert. Zwei Screenshots, ein kryptischer Tweet und ein leuchtend roter „Subscribe“-Button, der plötzlich live ist. Der Content-Creator, der mit Tanzvideos und skurrilen Challenges eine ganze Generation geprägt hat, verkauft jetzt exklusiven Zugang. Die Frage, die ganz Zürich, Bern und Basel umtreibt: Zahlt sich das wirklich aus?

Die Plattform selbst hat sich längst vom Schmuddelimage gelöst – Kochrezepte, Fitness-Tagebücher und Promi-Hinter-den-Kulissen dominieren. Dass aber ausgerechnet Julien Bam, der sonst lieber mit einem Meterstab Selfies macht, auf julien bam only fans setzt, wirkt wie ein spätes, aber kalkuliertes Kunststück. Ein Insider spricht von einem Fünfjahresvertrag, der den 32-Jährigen zum am besten bezahlten deutschsprachigen OnlyFans-Creator aller Zeiten machen könnte.

Der mysteriöse Countdown auf dem Zürichsee

Es begann mit einem schwimmenden LED-Bildschirm. Vor drei Tagen trieb ein Ponton mit einer grossen Uhr mitten auf dem Zürichsee, gesteuert von einer anonymen Crew. Die Uhr zählte rückwärts – null Uhr heute früh. Pünktlich um 06:12 Uhr MEZ ging der Link online. Bam hatte die Aktion weder auf Instagram noch auf YouTube angekündigt. Nur ein einziger, inzwischen gelöschter Tweet mit einem Schlüssel-Emoji gab den Hinweis.

9,99 CHF pro Monat: Was steckt drin?

Für den Preis einer halben Pizza in Zürich-Wiedikon bekommen Abonnenten laut Profilbeschreibung „unverfälschte Outtakes, Zero-Clip-Clips und die legendären verschollenen Musikvideos“. Keine Nacktheit, keine zweideutigen Inhalte – Bam selbst schreibt im ersten Post: „Ihr dachtet, ich werde euch hier meine Seele verkaufen? Falsch. Ich verkaufe das Chaos, das es nie auf YouTube schafft.“ Ein erster Clip zeigt ihn, wie er eine Stunde lang versucht, einen Papierflieger durch ein geöffnetes Fenster des Prime Tower zu steuern.

Der Schweizer Finanz-Twist: Twint-Integration und Krypto-Debüt

OnlyFans hat seit Januar 2025 eine direkte Twint-Schnittstelle für Schweizer Nutzer. Die ersten tausend Abos gingen laut Zahlungsdienstleister über die App herein – ein Rekord. Parallel dazu akzeptiert Bam auf seinem Profil eine eigens kreierte Kryptowährung namens „BamCoin“, die er vor drei Jahren als Scherz in einem Video erwähnte. Der Coin ist innerhalb von vier Stunden auf das Dreifache gestiegen. Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht hat bereits eine Stellungnahme angekündigt, denn der Coin fällt in eine Grauzone.

Ehemalige YouTube-Kollegen reagieren gespalten

„Ich finds genial. Er hat nie auf die Regeln gehört, warum jetzt damit anfangen?“, kommentierte Rezo in einem Twitch-Stream. Die YouTuberin Kayla Shyx postete dagegen eine Story mit den Worten: „Das ist der Anfang vom Ende der Gratiskultur – und das ist gut so.“ Kritischer äusserte sich der Schweizer Medienunternehmer Remo Rickenbacher: „Mit einem OnlyFans-Profil verliert man hierzulande schnell die Glaubwürdigkeit bei den öffentlich-rechtlichen Partnern. SRF wird dreimal überlegen, ob sie ihn noch buchen.“

Die Datenschutz-Falle: Schweizer IP-Adressen im Visier

Ein IT-Sicherheitsexperte aus Lausanne warnt: Bei der Registrierung über den Twint-Link wird ein Cookie gesetzt, das Surfverhalten über mehrere Geräte hinweg trackt. Bams Profil nutzt zudem ein neuartiges Pay-per-Emoji-Reaktion-System. Wer auf den Lach-Emoji klickt, zahlt einen kleinen Microbetrag extra. Die Konsumentenschutzorganisation SKS prüft bereits eine Klage wegen irreführender Preisangabe, weil die Kosten nirgends transparent aufgelistet sind.

Das Schweizer Phänomen: Warum Bam auf OnlyFans mehr verdient als die SRF-Direktorin

Hochgerechnet auf die ersten fünf Stunden könnte Bam mit seinem Profil – ohne einen einzigen neuen Clip – bereits über 200.000 Franken eingenommen haben. Ein Zürcher Medienökonom erklärt: „Das ist der Effekt der künstlichen Verknappung. Weil er jahrelang nichts Persönliches preisgab, ist der Wert dieser Inhalte unrealistisch aufgebläht. Der Schweizer Markt ist besonders empfänglich, weil wir eine hohe Dichte an zahlungskräftigen Early Adopters haben.“

Was kommt nächste Woche? Das Rätsel um den „Bunker“

In der Profilbeschreibung steht unter „Coming Soon“ nur ein Wort: „Bunker“. Fans spekulieren über ein geheimes Projekt in einem ehemaligen Armeebunker in den Alpen. Bams letzte Instagram-Story zeigt eine verpixelte Karte, die dem Nidwaldner Engelberg verdächtig ähnelt. Die Kantonspolizei Nidwalden hat auf Anfrage bestätigt, dass es keine Drehgenehmigung für einen solchen Ort gibt. Ein Sprecher sagte: „Wir sind gespannt, ob er sich über geltendes Recht hinwegsetzt. Eine Kontrolle vor Ort findet nächste Woche statt.“

Janet McTeer

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